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Zwinger Dresden
Dresdens berühmtestes Baudenkmal,der Zwinger, ist ein in der Welt einzigartiges Meisterwerk des höfischen Barock. Die Gesamtanlage ist ein rechteckiger Hof mit je zwei Pavillons an den 116 m langen Längsseiten.Zwischen den Pavillons verbreitert sich der Hof an beiden Längsseiten. Hier ist er von Galerien eingefasst, die bogenförmig zwei weitere Pavillons einschließen.Den prachtvollen Wallpavillon und den Glockenspielpavillon.Den südlichen Abschluss des Zwingerhofes bildet die Langgalerie mit dem Kronentor. Den nördlichen die erst später entstandene Gemäldegalerie.Den Hof schmücken Rasenflächen und Brunnenbecken. Der Zwinger hieß ursprünglich der freie Raum hinter den Festungswerken der Stadt. 1709 entstand der Zwinger zunächst nur als ein von Holzgebäuden umrahmter Festplatz für Turniere und höfische Spiele. 1710 lie? August der Starke durch den Landbaumeister Pöppelmann die Pavillons und Galerien auf der Wallseite in Sandstein ausführen. Das Kronentor stellt einen zweistöckigen, Überreich gegliederten Triumphbogen dar. Über seiner Kupfer gedeckten Turmzwiebel tragen vier polnische Adler die polnische Königskrone. Die Sandsteinfiguren der Jahreszeiten in den Außennischen und des Tamburinschlägers an der Hofseite stammen von Permoser. Die Hofseite der Langgalerie schmücken zu beiden Seiten des Tores fünf phantasievoll gestaltete steinerne Brunnen. Kein Motiv wiederholt sich, jedes Stück ist einzigartig. Auf der Dachterrasse der Langgalerie kann man die Aufbauten des Kronentores aus der Nähe betrachten. Der Wallpavillon, das Glanzstück des Zwingers, gleicht einer Laterne. Er besteht nur aus Schäften und Fenstern, keine Quermauer bringt eine Versteifung hinein. Die faunköpfigen Hermen an den Pfeiler Schäften sind Werke Permosers. der schönsten barocken Brunnenanlagen überhaupt ist das Nymphenbad hinter dem Französischen Pavillon.