
Wir freuen uns, Ihnen auf den nachfolgenden Seiten die schönsten Sehenswürdigkeiten, Baudenkmäler und Ausflugziele Dresden vorstellen zu dürfen.
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Georgentor Dresden
Das Georgentor wurde als erster Teil der Ruine des
ehemaligen Residenzschlosses der sächsischen Kurfürsten und Könige wieder
aufgebaut.
Das Schloss war ehemals ein ausgedehnter
Gebäudekomplex mit mehreren Höfen.
Seine ältesten Teile gehörten zu dem Renaissancebau, den im 16. Jh.
nacheinander Herzog Georg und die Kurfürsten Moritz und Christian I. an die
Stelle der alten
Markgrafenburg setzten.
Von dieser war schon vor der Zerstörung 1945 nichts mehr vorhanden. 1701
brannte der Renaissancebau
zwischen Turm und Schlossstraße ab. Er wurde unter August dem Starken
teilweise erneuert.
Großangelegte Neubauentwürfe Pöppelmanns blieben aus
Geldmangel unausgeführt.
1889-1901 wurde das Schloss zum Taschenberg hin bedeutend
erweitert und in allen Teilen westlich der Schlossstraße im
Stil der deutschen Renaissance umgebaut.
Auch das Georgentor erstand 1900/01 in veränderter
Gestalt neu.
Die großen Sandsteinfiguren des Giebels an der Elbseite
schuf Chr. Behrens, ein Schüler E. J. Hähnels.
Zwei schöne Portale des alten, echten Renaissanceschlosses
fügte man in den Neubau ein.
Das eine unter dem rechten Seitengiebel, gegenüber dem
Eingang zur Hofkirche, das andere zwischen Georgentor
und Fürstenzug.
1964/66 wurde das beim Bombenangriff ausgebrannte
Georgentor auf der Elbseite originalgetreu restauriert, auf
der Stadtseite vereinfacht und durch ein neu angebautes
Treppenhaus erweitert.
Die Dresdner Bildhauer F. Schlesinger und R. Wittig schufen
die zerstörten Sandsteinfiguren und -ornamente an Hand
von Überresten und Fotografien neu.
Der Schlossturm erhielt 1674/76 durch W. C. v. Klengel seine
endgültige Höhe und Gestalt.