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Wir freuen uns, Ihnen auf den nachfolgenden Seiten die schönsten Sehenswürdigkeiten, Baudenkmäler und  Ausflugziele um Dresden vorstellen zu dürfen.

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Brühlsche Terrasse

Eine breite Freitreppe führt auf die Brühlsche Terrasse. Die Treppe wurde 1814 auf Anregung des damaligen russischen Gouverneurs für Sachsen Fürst Repnin-Wolkonski  angelegt. 1863/68 schuf J. Schilling die Gruppen der vier Tageszeiten für die Ecken der Treppe. Oben links der Morgen, oben rechts der Mittag, unten links der Abend, unten rechts die Nacht. Ursprünglich waren sie aus Sandstein; da sie aber bald zu verwittern begannen, wurden sie 1883 vergoldet und schließlich 1908 durch eine Ausführung in Bronze ersetzt. Die Brühlsche Terrasse ist ein Rest der Stadtbefestigung, die Caspar Voigt von Wierandt um 1550 hier anlegte und Oberzeugmeister P. Buchner um 1590 verstärkte. Der vorspringende Ostteil hieß einst die Jungfernbastei. Im Innern der Terrasse befinden sich noch heute die Kasematten und das Ziegeltor, eines der alten Stadttore, das 1551 errichtet, um 1590 jedoch zugeschüttet und überbaut wurde. Es steht unter dem Semperdenkmal am Georg-Treu-Platz. In den Gewölben der Jungfernbastei richtete 1707 der „Goldmacher und Miterfinder des Meißner Porzellans J. F. Böttger seine Schmelzküche ein. Die Tonnengewölbe des einstigen „Bärenzwingers am östlichen Ende der Terrasse, gegenüber dem Albertinum, gestalteten Studenten der Technischen Universität zu einem Studentenklub aus. Der verschwendungssüchtige Minister Graf Brühl ließ sich von August III. Terrasse und Wall schenken und wandelte sie in einen privaten „Lustgarten um . Erst 1814, unter dem Gouverneur Fürst Repnin, wurde der „Brühlsche Garten zur allgemeinen Benutzung freigegeben. Seitdem flanierten hier gern die Dresdner und Fremde aus aller Welt, zumal zwei Kaffeehäuser zum Verweilen lockten. Das „Belvedere` auf der Jungfernbastei und das Cafe Reale des Italieners Torniamenti. Die Brühlsche Terrasse wurde der „Balkon Europas Das Cafe Reale musste vor achtzig Jahren dem Bau der Kunstakademie weichen. Das Belvedere vernichteten die Bomben, nur zwei Steinsphinxe von G. Knöffler sind davon übrig geblieben. Aus Brühls Zeit stammen noch der reizende Delphinbrunnen in der Grünanlage und das schmiedeeiserne Geländer der Terrasse. Unter dem balkonartigen Vorsprung an der Nordostecke der Jungfernbastei wurde 1895 das älteste Denkmal Dresdens angebracht, das Moritzmonument, ein Renaissancewerk. Kurfürst August ließ es für seinen in der Schlacht bei Sievershausen gefallenen Bruder Moritz errichten. Es stellt dar, wie Moritz, dem der Tod das Stundenglas zeigt, seinem Bruder und Nachfolger das Kurschwert übergibt. Die Figuren werden einem Mitglied der Dresdner Bildhauerfamilie Walther zugeschrieben. Das 1956 restaurierte Denkmal istnur vom Terrassenufer aus ganz zu sehen. Die Ausblicke von der Brühlschen Terrasse auf Stadt und Strom sind äußerst reizvoll. Das Terrassenufer unterhalb der Mauer säumt ein Kai mit den Anlegestellen der Weißen Flotte. Ursprünglich ragte die Festungsmauer hier unmittelbar aus dem Wasser. Später wurde ein Leinpfad für die „Bomätscher, die die Elbkähne stromauf treidelten, angelegt. Erst 1874 entstanden Uferstraße und Kai.  

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