
Wir freuen uns, Ihnen auf den nachfolgenden Seiten die schönsten Sehenswürdigkeiten, Baudenkmäler und Ausflugziele um Dresden vorstellen zu dürfen.
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Fürstenzug Dresden
Der 102 m lange „Fürstenzug an der Augustusstraße bedeckt die Außenseite des Langen Ganges am Stallhof des Schlosses. Diese Mauerfläche war, wie das ganze Schloss, in der Renaissancezeit mit Sgraffiten geschmückt, die jedoch später verwitterten. 1870/76 stellte der Historienmaler W. Walther auf dieser Fläche in Sgraffito sämtliche Herrscher aus dem Haus Wettin in einem Reiterzug dar, dem zu Fuß Fahnen tragende Vertreter der drei bekanntesten Bildungsstätten Sachsens folgen: ein Kreuzschüler, Studenten der Universität Leipzig und Studenten der damaligen Technischen Hochschule Dresden. 1906 wurde der verwitternde Sgraffitofries durch eine Wiederholung auf Meißner Porzellankacheln ersetzt. 35 Markgrafen, Kurfürsten und Könige sind hoch zu Ross auf dem Wandfries verewigt. Der Fürstenzug ist das größte Porzellanbild der Welt. Das Monumentalgemälde besteht aus 25000 Fliesen aus Meißner Porzellan. Insgesamt 93 Personen sind auf dem Fries dargestellt. Der Fürstenzug beginnt mit Konrad dem Großen, der in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts über die Markgrafschaft Meißen herrschte, und endet mit König Georg, der zu Beginn des 20. Jh. zwei Jahre in Dresden regierte. Den Herrschern aus dem Fürstengeschlecht folgen zu Fuß Vertreter von Wissenschaft und Kunst, Handwerker, Bergleute und Bauern. Am Ende dieses einzigartigen Kunstwerkes hat sich der Schöpfer selbst verewigt. Hinter dem Maurer Pietsch und dem Zimmermann Kern, seinen beiden Helfern, blickt der Akademieprofessor Wilhelm Walther dem Betrachter entgegen. Der Fürstenzug hat die Bombennacht relativ gut überstanden. 1978 wurde der Fries umfassend restauriert.