
Wir freuen uns, Ihnen auf den nachfolgenden Seiten die schönsten Sehenswürdigkeiten, Baudenkmäler und Ausflugziele Dresden vorstellen zu dürfen.
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Was gibt es sonst noch? |
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Johanneum Dresden
Von den Häuserfronten und den alten, engen Straßen und Gassen, die den Neumarkt früher umgaben, steht nichts mehr.
Viele der zerstörten Barock- und Rokokofassaden
waren mit ihren Erkern, Ornamenten und Portalen
Kleinodien der Baukunst des 18. Jh.
Das einzige Bauwerk, das seine Schauseite
darbietet, ist das wieder aufgebaute Johanneum,
das durch den Langen Gang an der Augustusstraße
mit dem Georgentor verbunden ist.
Es wurde unter Kurfürst Christian I. 1586/91 von Paul Buchner als Stallgebäude errichtet.
Im Hof hinter dem Langen Gang fanden einst prunkvolle
Schauturniere, Reiterspiele und Tierhetzen statt.
Durch spätere Umbauten verlor das Stallgebäude seinen
Renaissancecharakter.
1729 wurde die große Freitreppe angebaut.
1744/46 vereinigte man die beiden Obergeschosse zu
einem einzigen mit hohen Rundbogenfenstern, um
bessere Räumlichkeiten für die Gemäldegalerie zu gewinnen,
die von 1722 bis zu ihrem Umzug in den Semperbau
am Zwinger hier untergebracht war.
Die Hallen im Erdgeschoß dienten als Pferdeställe und
Wagenremisen. Ihre von mächtigen toskanischen Säulen
getragenen Kreuzgratgewölbe stammen noch von dem
Renaissancebau, ebenso die Rustikaportale beiderseits
der Freitreppe und an der Seitenfront.
Nach einer erneuten Umgestaltung 1872/76
durch K. M. Haenel nahm das Gebäude das
Historische Museum auf.
Damals erhielt es auch - nach dem 1873 verstorbenen
König - den Namen Johanneum.
Die Einrichtung des Verkehrsmuseums in seinen
Räumen bringt es wieder seiner ursprünglichen Bestimmung
nahe.
1959 wurden der Lange Gang und seine Hofseite mit
den 22 Rundbogenarkaden wiederhergestellt.
An seine Westseite ist die Schöne Pforte angebaut, nach der
einstigen reichen Vergoldung auch Goldenes Tor genannt.
Sie wurde um' 1550 von italienischen und deutschen
Künstlern und Handwerkern für die damalige Schlosskapelle geschaffen.
1945 wurde diese Portalkomposition schwer beschädigt.
Die Skulpturen und die reich geschnitzte Holztür sind jedoch erhalten.
Der Friedensbrunnen (Türkenbrunnen) vor dem Johanneum wurde 1649
zum Gedächtnis des Friedensschlusses nach dem
Dreißigjährigen Krieg angelegt.
Inmitten des Brunnenbeckens stellte man eine Statue der Friedensgöttin Irene auf.
Als jedoch Kurfürst Johann Georg III. 1683 als Sieger über die Türken im
Kampf um Wien heimkehrte, wurde die Friedensgöttin durch eines Siegesgöttin
ersetzt und eine lateinische Inschrift zur Verherrlichung des Kurfürsten angebracht.